Traumfabrik Bridal Blog
Hallo liebe Bride to be!
Hier findest Du Trends, Tipps und Erfahrungen rund um Brautkleider, Hochzeitsplanung und die perfekte Anprobe, damit Du Dein Traumkleid stressfrei findest und
Deinen großen Tag in vollen Zügen genießen kannst.
Tipps für Dein Getting Ready:
So startest Du ruhig und gut vorbereitet in Deinen Hochzeitstag
Der Hochzeitsmorgen wird oft unterschätzt.
Viele Bräute planen jedes Detail der Trauung, der Location und des Ablaufs aber das Getting Ready bleibt oft ein bisschen „das ergibt sich schon“.
In der Realität ist genau dieser Teil des Tages aber entscheidend dafür, wie Du Dich fühlst.
Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen, realistischen Vorbereitungen kannst Du Dir genau diesen Start deutlich entspannter machen.
Plane mehr Zeit ein, als Du denkst
Einer der häufigsten Stressfaktoren am Hochzeitsmorgen ist Zeitdruck: Haare und Make-up dauern oft länger als geplant, zwischendurch wird gelacht, geredet, vielleicht kommt jemand zu spät oder es passiert etwas Unvorhergesehenes.
Und dann sind da noch die Fotos. Viele Fotograf*innen begleiten bereits das Getting Ready, was wunderschöne, intime Bilder ergibt, aber eben auch Zeit braucht. Plane bewusst Puffer ein.
Lieber sitzt Du am Ende noch entspannt da und hast Zeit, einmal durchzuatmen, als dass Du im letzten Moment halb angezogen und innerlich schon gestresst bist.
Wähle Kleidung mit Bedacht
Was Du beim Getting Ready trägst, klingt erstmal nebensächlich, macht aber einen großen Unterschied. Alles, was Du über den Kopf ausziehen musst, ist riskant: Frisur und Make-up sind fertig, und beim Umziehen reicht eine falsche Bewegung, um alles wieder durcheinanderzubringen. Dein Kleid/Outfit solltest Du unbedingt erst nach dem Styling anziehen, um Knitterfalten vom Sitzen, Fall Out vom Make Up oder Flecken von Setting- oder Haarspray vorzubeugen.
Deutlich entspannter sind Bademäntel, Hemden und Pyjamas mit Knopfleiste. Es gibt wunderschöne bestickte Braut Morgenmäntel und Pyjamas aus Satin, die nicht nur Styling und Kleid schützen, sondern Dir auch direkt Bride Vibes geben.
Vermeide Abdrücke auf der Haut
Ein Detail, das viele unterschätzen: Abdrücke von Unterwäsche. Gerade bei trägerlosen, schulterfreien oder rückenfreien Kleidern können BH-Träger oder enge Bündchen sichtbar bleiben und das oft länger, als man denkt.
Unser Tipp: Zieh Deinen BH früh genug aus. Am besten schon am Abend vorher oder direkt nach dem Aufstehen. So kann sich die Haut beruhigen, und Du vermeidest sichtbare Linien auf Fotos und im Kleid.
Parfüm vor dem Umziehen auftragen
Ein Klassiker, der leider immer wieder passiert: Das Kleid sitzt perfekt, alles ist fertig und dann wird noch schnell Parfüm aufgetragen.
Das Problem: Viele Stoffe reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit oder Alkohol. Flecken lassen sich im schlimmsten Fall nicht mehr entfernen.
Deshalb ganz klar Parfüm immer vor dem Anziehen auftragen. Außerdem: unbedingt vorsichtig sein mit Bodylotions, Body Glitter und Selbstbräuner.
So gehst Du kein Risiko ein und kannst den Moment danach einfach genießen.
Kleine Helfer und Details, die den Unterschied machen
Es sind oft die unscheinbaren Dinge, die Dir den Morgen erleichtern:
Eine Häkelnadel kann beim Schließen von Knopfleisten unglaublich helfen. Bei Schnürungen lohnt es sich, das Binden vorher einmal zu üben. Und Plane genug Zeit ein, damit alles ruhig und sauber sitzt
Gerade beim Kleid gilt: Lieber langsam und konzentriert, als hektisch und „irgendwie schnell fertig“.
Für besseren Halt in Deinen (vorher eingelaufenen!) Brautschuhen kannst Du Schuhe und Füße mit Haarlack besprühen - kurz warten, Schuhe anziehen und los geht's. Aber: bitte vorher einmal testen, ob Deine Haut das verträgt.
Denk auch an Dich, nicht nur an den Ablauf
Zwischen Zeitplan, Fotos und Erwartungen geht schnell etwas verloren: Du selbst.
Der Hochzeitsmorgen ist einer der wenigen Momente, die sich wirklich ruhig anfühlen können.
Vielleicht sitzt Du mit Deiner Mama zusammen. Vielleicht mit Deiner Trauzeugin oder Deinen engsten Freundinnen. Nimm Dir bewusst Zeit für genau diese Situation. Nicht als To-do, sondern als Moment voller Vorfreude und Schmetterlingen im Bauch.
Der Tag wird schnell vorbeigehen.
Aber genau diese ruhigen, echten Augenblicke sind oft die, an die Du Dich später erinnerst.
Handy bewusst abgeben
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Dein Handy. Am Hochzeitsmorgen kommen Nachrichten rein, letzte Fragen von Gästen, vielleicht noch Abstimmungen mit Dienstleister*innen. Dazu Glückwünsche, Anrufe, Gruppenchats.
Das kann schnell dazu führen, dass Du gedanklich überall bist, nur nicht bei Dir.
Überleg Dir deshalb bewusst, Dein Handy für das Getting Ready abzugeben.
Zum Beispiel an Deine Trauzeugin oder eine Person, die Du bereits im Vorfeld in die Planung einbezogen hast und die sich um Organisatorisches kümmern kann.
So hast Du den Kopf frei. Keine spontanen To Dos, keine neuen Themen, keine Ablenkung, kein Stress.
Stattdessen kannst Du Dich auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: ankommen, durchatmen, und Vorfreude genießen.
Kleine Dinge, die zusätzlich helfen können
Ein paar weitere praktische Dinge, die Du easy vorbereiten kannst:
• Wasser, Traubenzucker und kleine Snacks für zwischendurch
• eine Playlist, die für eine entspannte Stimmung sorgt
• ein kleines Notfall-Set (z. B. Blasenpflaster, Taschentücher, Sicherheitsnadeln)
• eine Powerbank für Dein Handy
All das sorgt nicht für „Perfektion“ aber für deutlich mehr Ruhe.
Fazit: Das Getting Ready ist kein Nebenschauplatz. Es ist der Anfang Deines Hochzeitstages.
Du musst ihn nicht perfekt planen.
Aber Du kannst ihn bewusst vorbereiten, sodass er sich für Dich gut anfühlt.
Denn genau darum geht es am Ende: Nicht, dass alles reibungslos läuft.
Sondern dass Du Dich wohlfühlst, ankommst und Deinen Tag wirklich erleben kannst.




